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Diese hellenische Bildung selbst aber, wie berschwenglich reich immer an Kunst und Wissenschaft, wie unvergleichlich, intellektuelle Gewandtheit und die Virtuosit�t persnlicher Strebsamkeiten zu entwickeln, sie hatte die Menschen klger, nicht besser gemacht die ethischen Kr�fte, auf die das Leben der Familie, des brgerlichen, des staatlichen Gemeinwesens sich grnden mu�, hatte sie in dem Ma�e, als sie sich steigerte, geschw�cht und zersetzt, wie von den Trauben, wenn der Wein daraus gekeltert ist, nur die Trebern bleiben.Es war nicht Willkr, nicht auf Grund falscher Pr�missen, noch in einer Kette von Trugschlssen, birgit nikolai da� er so verfuhr.Lykurgos, der zwlf Jahre hindurch die Finanzen des Staates vortrefflich verwaltet hatte, mu�te sie bei den Wahlen von 336 in die Hand des Mnesaichmos, seines politischen und persnlichen Gegners, bergehen sehen.Er selbst schiffte nun den Eulaios hinab in den Persischen Meerbusen, fuhr dann an der Kste und den Mndungen der verschiedenen Kan�le entlang bis zur Tigrismndung, und nachdem er sich ber alles genau unterrichtet und namentlich die ntigen Anweisungen zur Grndung einer Stadt Alexandreia, zwischen dem Tigris und Eulaios hart am Strande gegeben hatte, birgit nikolai steuerte er in den Tigris hinein und den Flu� stromauf bald traf er die brigen Schiffe und nach einigen Tagen das Landheer unter Hephaistion, das an den Ufern des Stromes lagerte.Betroffen standen die Makedonen und schwiegen nur die Leibw�chter und die ihm vertrautesten unter den Het�ren waren gefolgt.Aus einigen Andeutungen ist zu schlie�en, da� Alexander das System der Naturallieferungen birgit nikolai aufhob in demselben Ma�e wie frher des Gro�knigs Anwesenheit eine Stadt oder Landschaft aussog, sollte sie fortan durch den Aufenthalt des kniglichen Hoflagers gewinnen.Sein Vertrauen zu dem Reichsverweser in Makedonien erhhten sie nicht es war doch mglich, da� derselbe den Verlockungen der gro�en Gewalt, die ihm bertragen war, nicht widerstand und wenn Antipatros nach der Hinrichtung seines Eidams Philotas insgeheim mit den �tolern angeknpft hatte, so war um so mehr Vorsicht geboten, wenn auch die immer neuen Beschwerden und Warnungen, die Olympias sandte, sich, soweit wir sehen, als nicht begrndet erweisen mochten.Die dstere Pracht der �gyptischen Tempel, die phantastischen Burg und Saalbauten von Persepolis, die birgit nikolai Riesentrmmer von Babylon, die indischen Architekturen mit ihren Schlangenidolen und den lagernden Elefanten unter den S�ulen, das alles wurde dem hellenischen Knstler mit den Traditionen seiner heimatlichen Kunst vermischt, immerhin ein reicher Schatz neuer Anschauungen und Entwrfe aber schon schweiften die Konzeptionen ins Ungeheure man erinnere sich jenes Riesenplans des Deinokrates, den Berg Athos zu einer Statue Alexanders auszumei�eln, deren eine Hand eine Stadt von zehntausend Einwohnern tragen, die andere einen Bergstrom in m�chtigen Kaskaden in das Meer hinabgie�en sollte.Genug, um anzudeuten, was dem wirtschaftlichen Leben Alexanders Erfolge bedeuteten.Alexander selbst birgit nikolai h�tte dem Ende des ihm werten Mannes nicht beiwohnen wollen, sagt Arrian.Das jammerte den Knig, er verzieh ihm, rief ihn an den Hof zurck, gab ihm sein Kommando wieder und lie� ihm die Summe, die er in Anspruch genommen.Unter den redenden Knsten der Hellenen konnte nur die jngste, die noch frisch und lebendig unter den Zeitgenossen birgit nikolai blhte, neue Formen zu gewinnen versuchen, und die sogenannte asianische Beredsamkeit, blhend und berreich an Schmuck, ist ein charakteristisches Erzeugnis dieser Zeit.Sobald dieser Befehl des Knigs im Lager bekannt wurde, hielten sich die alten Truppen nicht l�nger sie liefen nach dem Knigsschlosse, legten ihre Waffen vor den Toren nieder, zum Zeichen ihrer Unterwerfung und ihrer Reue vor den geschlossenen Toren stehend schrien und flehten sie, hineingelassen zu werden, um die Urheber des Aufruhrs auszuliefern sie wrden Tag und Nacht nicht von hinnen weichen, bis sich der Knig erbarme.Er birgit nikolai forderte auch von den Hellenen gttliche Ehren.Und wenn Alexanders Gedanke war, die Demokratie den hellenischen St�dten nur noch fr ihre kommunale Verwaltung zu belassen und sie mit der Macht und Autorit�t seiner gro�en Monarchie zusammenfassend zu berbauen, wenn dies Werk, durch seinen zu frhen Tod, oder will man lieber, durch die innere Notwendigkeit des hellenischen Wesens unvollendet geblieben ist, so liegt ebenda der Grund jenes trostlosen Hinsiechens, mit dem das n�chste Jahrhundert der hellenischen Geschichte den Ruhm besserer Zeiten besudeln sollte.